Jetzt anmelden und 30 % sparen

19.08.10
Autor: MFG // Jürgen Pfeifle Allgemein Kein Kommentar
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Die Anmeldung zum DMMK 2010 ist geöffnet. Wer jetzt zuschlägt, erhält seine Karte zum Frühbucherpreis von 260 Euro zzgl. MwSt. und spart damit über 30 %. Studierende und Auszubildende bezahlen nur 45 Euro zzgl. MwSt. Da der diesjährige DMMK gemeinsam mit der Kreativwirtschaftskonferenz Create10 stattfindet, gilt die Karte sowohl für die Panels des DMMK als auch für die Foren der Create10. Also Trends und Tools im Doppelpack.

Die DMMK-Panels im Überblick: Panel 1: Multitouch und Mobile Apps: Neue Dimensionen im Interaktions-Design // Panel 2: Social Media: Meinungsbildung, Marketing und Kollaboration // Panel 3: Digitale Markenführung und E-Commerce: Trends und Perspektiven

Programm am 10. November // Programm am 11. November

Übrigens: Wer weitere fünf Personen dazu animiert, sich ebenfalls zum DMMK anzumelden, erhält sein eigenes Ticket gratis. Weitere Infos dazu gibt’s in der Anmeldemaske.

Jetzt anmelden und sparen

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Der Preis der Idee: DMMA OnlineStar 2010

18.05.10

Langweilig sei sie geworden, die Werbewelt. Statt Geschichten zu erzählen, gelte „Fotos von Produkten, Verkaufspreis, Internetadresse, fertig“. Den Werbern fehle der Mut. Und sowieso gebe es keinen Markt für Kreativität. Mag sein. Mag aber auch nicht für alle Bereiche gelten. Denn digital gab es in den vergangenen 12 Monaten viel Kreatives zu sehen und zu klicken. Wie fresh ihre Online-Arbeiten wirklich sind, das können Werbe-, Design-, Internet- und Kommunikationsagenturen, Designer und Art Directoren sowie Werbetreibende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jetzt unter Beweis stellen: Die Einreichungsfrist zum DMMA OnlineStar 2010 ist gestartet und läuft noch bis 12. Juli 2010.

Die neun Kategorien des DMMA OnlineStar 2010:
- Banner-Kampagne
- Social-Media-Kampagne
- Microsites
- Corporate Websites
- E-Commerce-Sites
- Portale
- Mobile-Kampagne
- Integrierte Kampagne
- Sonderformate

Der DMMA OnlineStar 2010 (Claim: „Der Preis der Idee“) findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und geht aus dem Deutschen Multimedia Award (DMMA) und dem OnlineStar hervor. Entstanden ist  damit der wichtigste Kreativ- und Branchen-Award der digitalen Wirtschaft in Deutschland, veranstaltet vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der MFG Baden-Württemberg und der Verlagsgruppe Ebner Ulm.

Die Preisverleihung ist am 26. Oktober 2010 in Berlin. Alle Informationen zum Award: www.dmma-onlinestar.de

DMMK 2010 und Create10 im Bundle

12.05.10
Autor: MFG // Jürgen Pfeifle Allgemein, Stuttgart Kein Kommentar

Zugegeben, wir haben lange nichts von uns hören lassen. Was aber schon immer klar war: Der Deutsche Multimedia Kongress geht auch 2010 an den Start. Termin und Ort sind nun festgezurrt, nämlich der 10. und 11. November 2010 sowie das Kreativzentrum Römerkastell in Stuttgart.

Der DMMK findet in diesem Jahr zusammen mit der Create10, der europäischen Zukunftskonferenz für digitale Trends in der Kreativwirtschaft, statt. Werber, Designer, Programmierer, Kommunikationsprofis und Marketingexperten erhalten somit die Möglichkeit, sich mit Vordenkern der europäischen Digitalbranche zu vernetzen und direkte Kontakte zu Industrievertretern zu knüpfen. Denn auch zur Create10 werden Kreative aus Deutschland und ganz Europa erwartet.

Römerkastell: von Agenturen und Krimis

Im Römerkastell im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt arbeiten Designer, Medienprofis, Programmierer und Multimedia-Spezialisten gemeinsam mit Künstlern, Schauspielern und Musikern. Rund 40 Unternehmen und Einrichtungen der Kreativwirtschaft, darunter Agenturen, Radio- und TV-Sender sowie das Filmstudio der Fernsehserie SOKO Stuttgart lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Für das kreative Veranstaltungsdoppel DMMK/Create10 ist kein Ort besser geeignet als das Römerkastell ;o)

DMMK Young Professionals: die Recruiting-Plattform

Auch der DMMK Young Professionals ist wieder da! Die Recruiting-Plattform des DMMK findet wie beim letzten Mal in der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) statt. Am 13. November 2010 können sich Studierende und junge Multimedia-Talente über ihre künftigen Arbeitgeber sowie aktuelle Interaktivtrends informieren.

DMMA OnlineStar: der Neue in Berlin

Der Deutsche Multimedia Award (DMMA) geht ab sofort gemeinsam mit dem OnlineStar an den Start. Damit bündeln die MFG Baden-Württemberg, der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und die Verlagsgruppe Ebner Ulm ihre Award-Aktivitäten und schaffen mit dem DMMA OnlineStar den wichtigsten Kreativ- und Branchenaward der digitalen Wirtschaft in Deutschland. Die Preisverleihung des DMMA OnlineStar 2010 wird in Berlin stattfinden. Infos unter www.dmma-onlinestar.de.

PreConference Podcast Interviews zum DMMK

06.06.09

Auf das Blog einer Veranstaltung mit dem Wort Multimedia im Namen gehört selbstverständlich mehr als nur Text. Während des DMMK wird Multimedia gelebt. So werden die Vorträge begleitet von Livestream und Twitterwall, es gibt einen Livechat, einen Liveblog, einen eigenen Web-TV-Kanal, die Multimedia-Dokumentation des DMMA 2009 im “Walk Of Fame” sowie Technologie zum Anfassen. Mit den PreConference-Podcast-Interviews möchten wir Ihnen schon vorab die Gelegenheit geben, sich auf den DMMK einzustimmen.

Interviewt werden die Gäste von Nicole Simon und die folgenden Links verweisen auf die jeweiligen Blogpostings mit weiterführenden Informationen zu den einzelnen Interviewpartnern.

  • Peter Wilke, MFG, zur Einstimmung auf den DMMK, mit Hintergründen und mehr
  • Keynotesprecher Clay Shirky über die Herausforderungen der neuen Welt (englisch)
  • Sven Doerrenbaecher, Daimler AG beantwortet die Frage ob Internet das neue Leitmedium ist oder nicht
  • Martin Thomas beschreibt was Crowd Surfing bedeutet und warnt Unternehmen davor, sich auf die Kundenstimmen zu verlassen, sondern rät ihnen weiter eine Führungsrolle zu behalten - wenn auch in neuer Form (englisch)
  • DMMK Botschafter Christoph Salzig über den letzten Stand der Veranstaltung und warum man dem DMMK zur “Volljährigkeit” gratulieren sollte

Tipps: Mobile Monday & Social Web Breakfast zum DMMK

05.06.09

Wer noch nicht weiß, wie er die Zeit zwischen Workshops und Kongress und am Tag nach der DMMA-Preisverleihung möglichst sinnvoll gestalten soll, für den haben wir zwei perfekte Veranstaltungstipps:

Am Montag, den 8. Juni findet der Mobile Monday des Berliner Chapters der globalen Community der Protagonisten der Mobile Industrie statt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Innovationen im Bereich Mobile voranzutreiben: Schwerpunkt ist dann das Thema Mobile Entertainment / Mobile Games. Hierzu kommen interessante Gäste, u.a. von T-Mobile, StudiVZ, Dolby Digital oder ZED zu Wort. Die Veranstaltung ist kostenfrei, beginnt um 18 Uhr und ist die perfekte Vorbereitung auf das Panel “Kampf um den Mobile Desktop” beim DMMK.  Eine Anmeldung ist erforderlich und kann über die Website erfolgen.

Am Tag nach dem DMMK ist nicht nur die BVDW-Jahresversammlung, die die Mitglieder unseres Partnerverbandes wieder zurück in die Landesvertretung Baden-Württemberg führt, wo der DMMK mit den Workshops am Montag beginnt. Für eine Nachlese des DMMK und der verschiedenen Panels, Diskussionen und Workshops rund um das Thema Social Media empfiehlt sich das Social Web Breakfast.  Der Titel “Social Media-Analyse ist mehr als nur Blog-Monitoring” spricht dabei einen der derzeit wohl spannendsten Aspekte rund um Social Media an.

Prof. Dr. Martin Grothe (Geschäftsführer, complexium GmbH) diskutiert am Morgen des 10.6. (ab 8:30 Uhr) anhand des Cases “Nintendo DSi”, welche quantitativen und qualitativen Aussagen eine “Social-Media-Analyse” treffen kann. Dabei geht es um Peaks & Weaks, Tonalitäten und Schwerpunkte im semantischen Themennetz sowie die Rekonstruktion von Nutzer-Cluster im Social-Web über die Auswertung von Suchbegriffen in deutschsprachigen Suchmaschinen. Früh aufstehen lohnt sich also!

Drei Fragen an DMMK-Moderator Dr. Christian Bachem

05.06.09
Autor: dmmk Allgemein Kein Kommentar

Was macht das Thema “Internet - Das neue Leitmedium in der Markenkommunikation?” so interessant?

Während vielerorts noch über Crossmedia theoretisiert wird, haben sich die Menschen des Internets bemächtigt und verhalten sich längst “crossmedial”. Heute ist jede Werbekampagne mit nennenswerter Reichweite zwangsläufig eine Crossmedia-Kampagne, weil interessierte Leser und Fernsehzuschauer sich im Netz auf die Suche nach vertiefenden Informationen zu den beworbenen Produkten machen.

Das wirft ein interessantes Licht auf die Frage nach dem Leitmedium der Markenkommunikation. Nach klassischer Definition ist Leitmedium, was den größten Werbedruck erzeugt. Im Internetzeitalter kann aber auch Leitmedium sein, was vertiefende Information und Interaktion bietet. Diese unterschiedlichen Verständnisse von “Leitmedium” haben weitreichende Konsequenzen für den Aufbau erfolgreicher Markenkommunikation.

Was sind aus Ihrer Sicht wesentliche Aspekte des Themas?

Neben der Klärung des Grundverständnissen vor allem die weiterhin ungelöste Frage der Bewertung von Markeneffekten der Kommunikation im Internet.

Hier leidet das Netz unter einem Geburtsfehler: Die eingebaute Protokollfunktion des Internets hat uns blind gemacht für alles, was sich nicht technisch messen lässt. Dabei findet Markenkommunikation immer noch zu über 90% im Kopf und nicht mit der Maus statt. So werden durch Fehlbewertungen immense Potenziale verschenkt und zu einem nicht unerheblichen Teil auch Budgets falsch angelegt.

Rechnen Sie mit einer kontroversen Diskussion?

Ich hoffe doch! Die Positionen sind hier selbst zwischen Werbungtreibenden durchaus konträr. So hat Thomas Gries als Marketingleiter von Coca Cola das Internet bereits vor einiger Zeit zum Leitmedium erklärt. Ob Sven Dörrenbächer von Daimler ihm hier folgen kann, muss sich zeigen. Und auch wie Philipp Welte als Burda-Vorstand hierzu steht, erfahren wir auf dem DMMK.

Dr. Christian Bachem moderiert auf dem DMMK Digitale Wirtschaft am 9. Juni 2009 in Berlin das Panel “Internet - Das neue Leitmedium in der Markenkommunikation?” (Panel 1, 15:45 Uhr). Mehr zum Programm unter www.dmmk.de.

Wie Unternehmen erfolgreich Branded Content schaffen und sinnvoll für die Kommunikation nutzen

02.06.09
Autor: dmmk Allgemein Kein Kommentar

2009 wird das Entscheidungsjahr für Unternehmen. (Survival of the Fittest) Wer passt sich am besten und am schnellsten den neuen digitalen Herausforderungen an? Die schöne neue Welt von Twitter, sozialen Netzwerken & Co. ermöglicht es Marken, direkt mit den Konsumenten zu kommunizieren. Doch wie sieht eine gelungene Strategie für Branded Content aus, wer produziert ihn und wer verteilt ihn? Anhand konkreter Beispiele werden wir einen Einblick geben, wie diese Potentiale erfolgreich ausgeschöpft werden können.

In der Podiumsdiskussion werde ich Fragen stellen: Was bedeutet diese Entwicklung für die klassische Aufgabenteilung zwischen Medien, Agenturen und Unternehmen? Ist diese überhaupt noch sinnvoll, werden wir in Kürze Unternehmen erleben, die keine Medien und Agenturen mehr für ihre Kommunikation benötigen oder werden wir neue Medien erleben, die bei der Entstehung und Verbreitung integraler Partner von Unternehmen sind? Welche Rolle kommt dabei noch Agenturen zu, wird die klassische Trennung zwischen Media und Kreation fortbestehen oder werden wir einen neuen, universalen Agenturtypus erleben? Stehen klassische Kommunikationsstrategien diesen neuen Ansätzen diametral gegenüber oder lassen sich diese sinnvoll vernetzen?

Die Top Manager Christoph Schuh (Tomorrow Focus), Michael Schipper (Proximity) und Markus Frank (Microsoft) werden beim dmmk am frühen Nachmittag Antworten auf meine Fragen geben und aufzeigen, wie sich ihr Unternehmen auf diese neuen Herausforderungen einstellt.

Gerne bringe ich auch Ihre Fragen ein. Twittern Sie diese bitte auf #dmmkbc oder an twitter.com/willnauer.
Markus Willnauer, Managing Director, Cohen + West

Markus Willnauer moderiert auf dem DMMK Digitale Wirtschaft am 9. Juni 2009 in Berlin das Thema “Neue Potenziale für die Markenführung: Branded Content und der Mix der neuen Kommunikationskanäle” (Panel 2, 13.45 Uhr). Mehr zum Programm unter www.dmmk.de

DMMK-Moderator Ansgar Zerfaß gibt eine Vorschau auf sein Panel

27.05.09
Autor: dmmk Allgemein Kein Kommentar

Wenn von Online-Communities die Rede ist, denken die meisten an Facebook, LinkedIn, XING & Co. Doch ob und wie sich damit Geld verdienen lässt, steht noch in den Sternen - und ein klassischer Marketingkanal sind soziale Netzwerke allemal nicht. Die Elite der deutschen Wirtschaft nutzt die Mitmach-Plattformen in einer anderen Weise: Daimler, BMW, Tchibo, Swarovski und viele andere binden Mitarbeiter und Kunden ein, um neue Produkte oder sogar Businessmodelle online zu entwickeln. Im Panel “Enterprise 2.0: Involvement durch Innovations-Communities” wollen wir hinter die Kulissen schauen: Was sind die Erfolgsrezepte? Welchen Umsatz kann man erwarten? Welche Chancen, welche Risiken bergen solche Communities? Wie können Internet-Verantwortliche mit Strategie-Abteilungen und Kommunikationsmanagern zusammenarbeiten, um die Potenziale von Open Innovation und digitaler Interaktion gemeinsam zu heben? Wie motiviert man Wissensträger dazu, mitzumachen? Spannende Fragen, die sicher Ideen liefern für das eigene Unternehmen oder potenzielle Auftraggeber.
Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Universität Leipzig

Ansgar Zerfaß moderiert auf dem DMMK Digitale Wirtschaft am 9. Juni 2009 in Berlin das Thema “Enterprise 2.0: Involvement durch Innovations-Communities” (Panel 2, 11.30 Uhr). Mehr zum Programm unter www.dmmk.de.

Social Media: Von der Herausgabe zum Austausch

27.05.09
Autor: dmmk Allgemein 1 Kommentar

Der Austausch von digitalen Medien durch die direkte Interaktion der Nutzer ist die Grundlage des gesamten Phänomens „Web 2.0“. Sie markiert ein disruptives Moment der Mediennutzung: Der ehemals passive Konsument von (Massen-)Medien wird zum aktiven (Co-)Produzenten digitaler, sozialer Medien.

Diese fundamentale Veränderung der medialen Kommunikation in einem globalen Netzwerk wie dem Internet hat die Medientheorie bislang kaum reflektiert, geschweige denn verstanden. Das gilt genau so, wenn nicht noch mehr, für den kommerziellen Aspekt dieser Veränderung, also für die Geschäftsgrundlage von Online-Marketing und E-Commerce in all ihren Facetten: Beide versuchen zwar verzweifelt dem bereits in die Zukunft enteilten und bestens vernetzten Nutzer zu folgen. Allerdings nur um zu bemerken, dass sich eben diese Geschäftsgrundlage im Verhältnis von werbender und verkaufender Wirtschaft einerseits und einem sich seiner neuen Macht durchaus bewussten Kunden andererseits genau so grundlegend gewandelt hat.

Der Kunde entscheidet, durch seine sozialen Medien und Netzwerke besser und schneller informiert als jedes einzelne Unternehmen. Und wer ihm nicht genau das bieten kann, was er momentan sucht und will, bekommt nur selten eine zweite Chance. Um auf diese Wünsche adäquat reagieren zu können, muss heute jedes Unternehmen, weit über den vergleichsweise kleinen Kreis bereits E-Commerce betreibender Unternehmen hinaus, Teil dieser Netzwerke seiner (potenziellen) Kunden werden.

Das kann aber nur gelingen, wenn das Unternehmen die „Umgangsformen“ in diesen Netzwerken bereits beherrscht und verinnerlicht hat. Wenn es also gelernt hat, mit „menschlicher Sprache“ und „menschlichem Gesicht“ („Cluetrain Manifesto“) zu kommunizieren, um sich so, als Teil seiner vernetzten Beziehungen, mit dem Kunden austauschen zu können. All das gilt übrigens, wie die Obama-Kampagne in den USA bereits im letzten Jahr gezeigt hat, nicht nur für die kommerzielle, sondern in gleichem Maß auch für die aktuelle politische Kommunikation. Die Nutzer sozialer Medien und Netzwerke unterscheiden eben nicht (mehr) zwischen kommerziellen, politischen und privaten Interessen – es geht um ihre persönlichen Interessen in all ihren Facetten.

Doch damit nicht genug: Mit der Verlagerung immer größerer Teile der kommerziellen Kommunikation aus den herkömmlichen Massenmedien in die vernetzten, sozialen Medien verändern sich auch die Metriken zur ihrer Messung und Erfolgskontrolle. Das gilt insbesondere für die interaktive Kommunikation im Web 2.0. Herkömmliche etablierte Standards helfen in diesem komplexen Geflecht („Web“) von Beziehungen und Interessen nicht mehr weiter. PIs, Visits und Unique User liefern ein zwar noch notwendiges Zahlenwerk, aber keine hinreichenden Erkenntnisse mehr über die Interessen und Aktivitäten der Nutzer.

Es geht heute nicht mehr allein um die Quantität, sondern vor allem um die Qualität der Interaktion der Nutzer mit ihren sozialen Medien. Werden sie kommentiert, bewertet oder sogar weiter empfohlen? Und auf welchen Plattformen geschieht das? In Blogs und auf Twitter? In sozialen Netzwerken und Chats? Und welche konkrete Bedeutung haben diese persönlichen und vernetzten Plattformen? Für die Einstellung des individuellen Kunden und die seiner „Peers“? Wie sind sie miteinander vernetzt? Und wie stark werden sie über ihr unmittelbares Umfeld hinaus beachtet, diskutiert und verlinkt? Wo und wie tauchen neue Themen („Memes“) in der Konversation auf? Und warum verschwinden andere? Welche Bedeutung haben Marken in diesen komplexen Zusammenhängen? Lassen sie sich überhaupt noch „allein“ oder nur noch gemeinsam mit Kunden und Peers führen? Werden sie, virtualisiert, zu einem „Netz ihrer Beziehungen“ (H. Meffert)? Oder werden sie zu einer „Persona“, zum, ebenso virtualisierten, Akteur im globalen Diskurs?

All das sind Fragen, die wir beim DMMK nicht nur mit den Teilnehmern des Panels „Social Media“, sondern auch mit denen, um die es eigentlich geht, den Nutzern sozialer Medien im Netz, per „Twitter-Wall“ und anderen Feedbackkanälen, diskutieren wollen. Denn dafür ist es höchste Zeit, will die kommerzielle und politische Kommunikation nicht vollends den Anschluss an den sozialen und persönlichen Austausch der Nutzer-Kunden im Web verlieren.
Ossi Urchs, Inhaber, F.F.T. MedienAgentur

Ossi Urchs moderiert auf dem DMMK Digitale Wirtschaft am 9. Juni 2009 in Berlin das Thema “Social Media - Der Einfluss des Konsumenten auf die Markenführung” (Panel 2, 15.45 Uhr). Mehr zum Programm unter www.dmmk.de.

Drei Fragen an DMMK-Moderator Mark Wächter

30.04.09
Autor: dmmk Allgemein Kein Kommentar

Warum ist es Wert, das Thema „Kampf um den Mobile Desktop - Wer holt die Pole Position?“ beim DMMK 2009 zu behandeln?
Mit über vier Milliarden SIM-Karten auf der Welt stellt das Handy das am weitesten verbreitete Medium dar und der sogenannte ‘Vierte Bildschirm’ ist auf dem sicheren Weg zum globalen Leitmedium. Der Anteil der Smartphones steigt ständig und damit der Anteil von hochgerüsteten Mini-Computern mit multifunktionalem Bildschirm. Wer den Mobile Desktop mit seiner Marke, mit seinem Angebot an Services und Applikationen erobert, der erschließt sich enorme Wachstums- und Erlöspotentiale in der Zukunft. Der Kampf um den Mobile Desktop ist spätestens seit dem Launch des iPhones eröffnet.

Warum ist die Zeit reif für dieses Thema?

Die letzten anderthalb Jahre haben eindeutig gezeigt, dass benutzerfreundliche Oberflächen und Portale die Nutzung von mobilen Services und Anwendungen enorm steigert. Neben den Platzhirschen, den Herstellern von Endgeräten wie Nokia, Samsung und HTC sowie den Netzbetreibern wie T-Mobile und Vodafone, steigen auch immer mehr Internet-Giganten wie Apple, Google, Yahoo! und Microsoft in den Kampf um die Pole Position ein. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Zeit reif ist.

Was dürfen wir von Ihrem Panel beim DMMK 2009 erwarten?
Wir haben ein hochkarätig besetztes Panel mit Vertretern von HTC (dem Hersteller des ersten Google Android Gerätes), Nokia, T-Mobile und Yahoo! an Bord. Somit haben wir alle eine Perspektive auf diese Thematik im Panel vertreten. Die Zuhörer können also gespannt sein darauf, wer denn meint, diesen Kampf für sich zu entscheiden.
Mark Wächter, Gründer und Inhaber von MWC.mobi und Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW

Mark Wächter moderiert auf dem DMMK Digitale Wirtschaft am 9. Juni 2009 in Berlin das Thema “Kampf um den Mobile Desktop - Wer holt die Pole Position?” (Panel 1, 11.30 Uhr). Mehr zum Programm unter www.dmmk.de.